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	<title>der Strandkorb</title>
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	<description>Beobachtungen am Meer des alltäglichen Wahnsinns</description>
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		<title>Knigge-Katastrophe</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 16:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nyx</dc:creator>
				<category><![CDATA[im Strandkorb]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe zu, ich bin in einem eher einfachen Haushalt gro&#223;geworden&#8230; und ja, bei mir zu Hause wird durchaus auch mal aus dem Pizzakarton auf dem Sofa gegessen, aber was ich heute in geballter Form erlebt habe, schl&#228;gt dem Fass den Boden aus.
„Mal eben in die Stadt“ wird zum echten Abenteuer&#8230; warum macht eigentlich niemand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe zu, ich bin in einem eher einfachen Haushalt gro&#223;geworden&#8230; und ja, bei mir zu Hause wird durchaus auch mal aus dem Pizzakarton auf dem Sofa gegessen, aber was ich heute in geballter Form erlebt habe, schl&#228;gt dem Fass den Boden aus.</p>
<p>„Mal eben in die Stadt“ wird zum echten Abenteuer&#8230; warum macht eigentlich niemand einer offensichtlich &#228;lteren Dame mit Gehhilfe einen Sitzplatz frei, den sie erreichen kann? Nee &#8211; da muss klein Nyxchen nat&#252;rlich erstmal ihren Sitznachbarn (Marke Checker und am Telefonieren: Digger, Alder, Digger, Alder, yo Mann&#8230; wenn der Typ am anderen Ende der Leitung genauso geredet hat, bin ich nicht sicher, dass einer von beiden wusste, was der andere wollte) umst&#228;ndlich aufscheuchen und mit ihm einen Sitzplatzwechsel arrangieren (Checkerchen durfte dann am Fenster weiter mit Digger-Alder telefonieren), damit die gute Frau nicht durch den Bus fliegen musste.</p>
<p><span id="more-112"></span></p>
<p>Nachdem mir (inklusive zweier Taschen in der Hand) mehrmals die T&#252;r vor der Nase zufallen gelassen wurde und ich (ebenfalls inklusive der bereits erw&#228;hnten Taschen) mit einer Mutter einen Kinderwagen eine Treppe hochgetragen hatte (der eine oder andere m&#228;nnliche Zeitgenosse Marke Muckibude lief dabei an uns vorbei &#8211; wollten wohl wie ich eigentlich auch gern den Bus noch kriegen, einem davon blieb aber noch Zeit, sich an der Haltestelle ausgiebigst rotzenderweise irgendwelchen Materiales zu entledigen) dr&#228;ngte sich mir die Frage auf: Wo sind sie, die Gentlemen von fr&#252;her? Alle schon ausgestorben? Das kann doch eigentlich gar nicht sein!</p>
<p>Wie gesagt&#8230; ich stamme aus einem einfachen Haushalt, 90% des Jahres ziert den Tisch eine Wachstuchdecke, und die Sache mit dem Pizzakarton ist durchaus nicht verboten &#8211; aber ist es zuviel verlangt, mit seinen Mitmenschen so umzugehen, dass niemand unn&#246;tig gest&#246;rt oder angeekelt wird, sich nicht verletzt, wenn es vermeidbar ist und ansonsten einfach in Ruhe sein Leben leben kann?</p>
<p>Sicher &#8211; ich gebe zu, dass ich ab und an im angemessenen Rahmen ein Knigge-Junkie bin&#8230; im Laufe meines mittlerweile 23 Jahre alten Lebens habe ich festgestellt, dass es ab und zu angenehm ist, wenn ein Mann die Treppe hoch hinter einem und die Treppe hinunter vor einem geht, wenn frau auf zentimeterhohen Abs&#228;tzen (die sie &#252;brigens nicht zuletzt wegen besagtem Herrn tr&#228;gt) vor sich hin st&#246;ckelt&#8230; dass der gereichte Arm eine nette Geste ist, die man durchaus annehmen kann, wenn es aufgrund von Schnee und Eis glatt ist&#8230; dass es ebenfalls eine nette Erfahrung sein kann, dass jemand darauf achtet, dass ich in guten Klamotten ins Auto komme, ohne mich vollzusauen und dass ich durchaus auch mal zuerst durch eine m&#246;glichst noch aufgehaltene T&#252;r gehen darf&#8230; wenn besagter Mann dann noch in der Lage ist, mich zum Tisch zu geleiten, ohne dass es peinlich wirkt, einen Stuhl zurechtzur&#252;cken, ohne dass ich gezwungenerma&#223;en mit dem Tisch auf Kollisionskurs gerate und mir den Mantel abnehmen und reichen kann, ohne mit meinen langen Haaren &#252;berfordert zu sein, ist das &#8211; wenn das Ambiente und die Begleitung stimmt &#8211; ein Traum&#8230; und absoluter Luxus: Ich gebe zu, ab und zu steh’ ich drauf mittlerweile.</p>
<p>Das muss ja aber alles gar nicht sein im allt&#228;glichen Leben&#8230; ich bin ja schon froh, wenn mir niemand die T&#252;r vor der Nase zuknallt oder mir vor die F&#252;&#223;e rotzt&#8230; aber wenn beim &#252;berwiegenden Teil der M&#228;nner in meinem Alter kultivierte Nahrungsaufnahme offensichtlich beim Kurs „D&#246;ner essen in f&#252;nf Minuten“ endete, Niveau f&#252;r eine Handcreme gehalten wird und ich einem Mann erst beweisen muss, dass ich in der Lage bin, eine T&#252;r selbstst&#228;ndig zu &#246;ffnen, sehe ich die Fortpflanzung unserer Art zumindest was mein eigenes Zutun zu dieser Sache angeht, ehrlich gesagt stark gef&#228;hrdet.</p>
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		<title>Datenschutzfail bei mitfahrgelegenheit.de</title>
		<link>http://www.nord-west.org/2010/02/12/datenschutzfail-bei-mitfahrgelegenheit-de/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 14:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bjo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ca. vier Jahren habe ich mich bei mitfahrgelegenheit.de registriert. Die E-Mailadresse, die ich damals verwendete, existiert nicht mehr. Nun wollte ich die E-Mailadresse meines vermeintlichen damaligen Accounts um&#228;ndern lassen &#8211; und habe nun Zugriff auf den Account von Bj&#246;rn R. aus Borken.
Auf den ersten Blick erscheint es ja angenehm, dass mein vermeintlicher Account &#8220;bjo&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ca. vier Jahren habe ich mich bei <a href="http://www.mitfahrgelegenheit.de">mitfahrgelegenheit.de</a> registriert. Die E-Mailadresse, die ich damals verwendete, existiert nicht mehr. Nun wollte ich die E-Mailadresse meines vermeintlichen damaligen Accounts um&#228;ndern lassen &#8211; und habe nun Zugriff auf den Account von Bj&#246;rn R. aus Borken.</p>
<p><span id="more-107"></span>Auf den ersten Blick erscheint es ja angenehm, dass mein vermeintlicher Account &#8220;bjo&#8221; von einer Mitarbeiterin schnell auf die aktuelle E-Mailadresse geupdated wurde. Doch wurde weder &#252;berpr&#252;ft, ob ich wirklich Bj&#246;rn R. aus Borken bin, noch ob ich vielleicht einen anderen Account besitze. An der Mail an mitfahrgelegenheit.de hing auch die Best&#228;tigungsmail von 2006, diese enthielt folgenden Link:</p>
<blockquote>
<pre><a href="http://mfz24.de/u/r.php?login=deichgraf&amp;key=krk45">http://mfz24.de/u/r.php?login=deichgraf&amp;key=krk45</a>
</pre>
</blockquote>
<p>Der damalige Benutzername lautete anscheinend &#8220;deichgraf&#8221; und nicht &#8220;bjo&#8221;.  Mir fiel dies zuerst nicht auf, aber Mitarbeiterin von mitfahrgelegenheit.de aber anscheinend auch nicht.</p>
<p>Ich schickte nat&#252;rlich eine weitere Mail, mit dem Hinweis, dass &#8220;deichgraf&#8221; mein Account ist und nicht &#8220;bjo&#8221;. Nun wurde mir auch f&#252;r &#8220;deichgraf&#8221; ein neues Passwort zugeschickt, und in den Account von Herrn R. aus Borken kann ich mich immernoch einloggen, inklusive Zugriff auf Adresse und Telefonnummer.</p>
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		<title>Frau Nyx erobert die Beauty-Welt &#8211; Teil 1: Die Mascaraapokalypse</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 14:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nyx</dc:creator>
				<category><![CDATA[im Strandkorb]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein ganz pers&#246;nlicher Grundstein daf&#252;r, alt und spie&#223;ig zu werden, ist gelegt: Ich habe es getan&#8230; ich war in einer Parf&#252;merie und habe tats&#228;chlich dort eingekauft.
Bevor Ihr jetzt beschlie&#223;t, diesen Spie&#223;erartikel nicht weiter zu lesen, lasst mich kurz berichten, wie es dazu kam: Neulich erlebte ich die absolute mascaratechnische Apokalypse&#8230; quasi den Wimperntusche-GAU aller erster [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein ganz pers&#246;nlicher Grundstein daf&#252;r, alt und spie&#223;ig zu werden, ist gelegt: Ich habe es getan&#8230; ich war in einer Parf&#252;merie und habe tats&#228;chlich dort eingekauft.</p>
<p>Bevor Ihr jetzt beschlie&#223;t, diesen Spie&#223;erartikel nicht weiter zu lesen, lasst mich kurz berichten, wie es dazu kam: Neulich erlebte ich die absolute mascaratechnische Apokalypse&#8230; quasi den Wimperntusche-GAU aller erster G&#252;te.</p>
<p>Alles ist startklar zum Date, die Frisur sitzt (f&#252;r meine Verh&#228;ltnisse), klamottentechnisch hab’ ich ausnahmsweise auch mal nicht Modell „Prinzessin Penner“ aus dem Schrank gezogen &#8211; jetzt noch schnell Wimperntusche und &#8211; Momeeeeent&#8230; das Kr&#252;melzeug kann nicht deren Ernst sein nach einem Monat&#8230; au&#223;erdem riecht das Zeug ein bisschen nach einer Mischung aus T&#252;mpel und Stall&#8230; ab in die Tonne, ungetestet.</p>
<p><span id="more-103"></span>Da sie das „ich halte nur einen Monat“-Zeug (im Nachhinein betrachtet wohl gl&#252;cklicherweise) als ich nachzukaufen plante, nicht mehr da hatten, zeigte ich mich besonders experimentierfreudig &#8211; kann man im unter-10-Euro-Segment mal machen, dachte ich mir.</p>
<p>Falsch gedacht.</p>
<p>Silikonb&#252;rstchen sollen bei Wimperntusche ja der schminktechnischen Weisheit letzter Schluss sein &#8211; ich muss ganz ehrlich sagen, mich hat das nicht &#252;berzeugt: Aufgeschraubt, das typische *SCHLUUUUUURP*-Ger&#228;usch (M&#228;dels sowie Kerle, welche sich auf den Thron setzen gehen, w&#228;hrend ihre bessere H&#228;lfte vor dem Spiegel steht und sich anpinselt, wissen, was ich meine) &#8211; und zum Vorschein kommt einfach nur ein langer Stiel mit ein paar vereinzelten Pin&#246;kelchen drauf.</p>
<p>Skepsis kam auf&#8230; das konnte nicht funktionieren.<br />
Tat es auch nicht.</p>
<p>So ein Silikonb&#252;rstchen an sich scheint ob seiner Struktur eine st&#228;rkere Anziehungskraft auf die durchschnittstdeutsche Wimperntusche zu haben als meine Wimpern &#8211; und wenn selbige dann mal nach minutenlangem Herummanipulieren ein bisschen Farbe abbekommen haben, f&#228;rbt das Zeug auch noch f&#252;r die n&#228;chsten 20 Minuten ab &#8211; ein Waschb&#228;r h&#228;tte nicht mehr nach Waschb&#228;r aussehen k&#246;nnen im Gesicht, das ist quasi das Grauen in Fl&#228;schchen&#8230; immer wieder wischen, ein Wattest&#228;bchenverbrauch ausschlie&#223;lich zum Herumschmieren um die Augen herum, dass es jedem Ohrenarzt schlecht dabei w&#252;rde (Ich wei&#223;, man soll das nicht tun&#8230; aber mal im Ernst: Wie denn sonst?? Die Dinger sind daf&#252;r gemacht, und die HNO-Mafia versucht vergeblich, das wegzudiskutieren&#8230;) &#8211; kurz: Der Ausnahmezustand vor dem Spiegel&#8230; und ich wollte doch nur ein Bier trinken gehen.</p>
<p>Wenn das Zeug denn mal fest war, war’s hingegen auch fest: Nicht nur wasserfest, sondern auch weitestgehend resistent gegen Augenmakeupentferner, Seife, Duschgel, Shampoo, Handwaschpaste, Nagellackentferner und Verd&#252;nnung (!!) &#8211; habe ich spa&#223;eshalber mal an einem alten B&#252;rstchen ausprobiert&#8230; das kann nicht gesund sein, und beim kl&#228;glichen allabendlichen Versuch des Abschminkens brechen ohne Ende Wimpern ab &#8211; jedoch ohne nennenswerten Effekt an den verbleibenden&#8230; diese kleben aneinander und fristen auch nachts im Bett ihr schwarzbemaltes Dasein&#8230; irgendwie unsch&#246;n.</p>
<p>Nun jedoch habe ich es getan&#8230; alles wird anders werden, ich war in einer Filiale einer gr&#246;&#223;eren Parf&#252;meriekette und berichtete einem der dort besch&#228;ftigten wandelnden Parf&#252;mflakons (zumindest riechen die Damen so), ich sei auf der Suche nach der mascaratechnischen Endl&#246;sung&#8230; nachdem deren Billigreihe von &#228;hnlicher Qualit&#228;t sein sollte wie der Drogerie-Schei&#223;, mit dem ich ja nun meine Erfahrungen gemacht habe, investierte ich ganze 19,50 € in einen Mascara der gehobenen Klasse &#8211; und was soll ich sagen? Nie wieder was Anderes!</p>
<p>Wenn ich mal rechne, und das Zeug h&#228;lt sagen wir drei Monate&#8230; gebe ich im Jahr 78 € f&#252;r Mascara aus&#8230; das ist ’ne Menge, keine Frage, ich habe schon geschluckt, als ich das feststellte. Wenn ich aber jeden Monat einen Mascara f&#252;r 8 € kaufe (was bisher ungef&#228;hr hinkam) &#8211; tataaaaaa! 96 € im Jahr&#8230; das war mir so nicht bewusst.</p>
<p>Wenn ich jetzt noch bedenke, wie ich mich mit dem „Billigzeug“, das im Nachhinein betrachtet gar nicht so billig war, bereits gequ&#228;lt habe &#8211; nee, das kann’s nicht sein, vor allem, wenn man jetzt mal mit dem Parf&#252;meriezeug vergleicht:</p>
<p>Der Kram ist absolut wasserfest&#8230; und nicht nur das: Heulen, schwitzen &#8211; alles kein Problem, und nach dem Auftragen (von einem B&#252;rstchen, mit dem das auch m&#246;glich ist) sofort trocken.</p>
<p>Der Clou ist aber das Abschminken: Funktioniert mit warmem Wasser (ab 39°C) und sonst nichts&#8230; Abschminkchemiezeugs, das zum absoluten &#214;lteppich auf den Augen f&#252;hrt und nebenbei 6 Euro kostet, gespart&#8230; ja, ich bin partiell eine Tussi und das ist auch gut so.</p>
<p>Lesen Sie in der n&#228;chsten Folge von „Frau Nyx erobert die Beauty-Welt“: Nyxchen im Haarparadies, ein Drama in mehreren Akten&#8230; aber vorher muss ich die T&#252;te aus’m Naturkosmetikladen ausr&#228;umen.</p>
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		<title>Blamage Alaaf!</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 02:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nyx</dc:creator>
				<category><![CDATA[im Strandkorb]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlass dieser Geschichte ist, dass gerade eben (es ist 2:51 Uhr in der Nacht) Elvis (gest&#252;tzt auf ein Plastikschwert, welches er vermutlich einem Ritter entwendet hatte, der sich nicht mehr zu wehren in der Lage war) lautstark direkt vor meiner Haust&#252;r aufgrund der widrigen, februartypischen Stra&#223;enverh&#228;ltnisse zu Boden fiel &#8211; gefolgt von einem Wikinger und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlass dieser Geschichte ist, dass gerade eben (es ist 2:51 Uhr in der Nacht) Elvis (gest&#252;tzt auf ein Plastikschwert, welches er vermutlich einem Ritter entwendet hatte, der sich nicht mehr zu wehren in der Lage war) lautstark direkt vor meiner Haust&#252;r aufgrund der widrigen, februartypischen Stra&#223;enverh&#228;ltnisse zu Boden fiel &#8211; gefolgt von einem Wikinger und Johanna Wayne.</p>
<p>Ihr habt’s erkannt: Hier ist Fasching&#8230; alkoholisierte Menschen in mehr oder weniger albernen Kost&#252;men legen in der Dorfturnhalle ebenso albernes Verhalten an den Tag&#8230; bei lauter Musik (Wolle Petry ist  zu solchen Anl&#228;ssen ebenso wie Mickie Krause sehr beliebt) legt Tabaluga mit einem Marienk&#228;fer einen hei&#223;en Luftballontanz aufs Parkett, um sp&#228;ter doch lieber die im Licht der Stroboskopscheinwerfer ganz niedlich erschiene Tigerin in den bekotzten Pl&#252;schhausschuhen mit nach Hause zu nehmen &#8211; wenn der kleine torkelnde Drache sein Zuhause noch finden sollte.</p>
<p>Ich meine&#8230; ich find’ das bei Kindern ja fast noch niedlich, wenn Graf Dracula beim Ententanz dem kleinen fetten Prinzesschen in den Hals bei&#223;t, aber was zum Teufel (auch der wird &#252;brigens in mehrfacher Ausf&#252;hrung mit von der Partie gewesen sein) treibt einen erwachsenen Menschen zu solchen Aktionen? Ich wei&#223; es nicht&#8230; und ich werd’s nie verstehen&#8230; alkoholisieren kann ich mich jedenfalls auch ohne albernes Kost&#252;m, und die Blasenentz&#252;ndung, die Mr. Cindy aus Marzahn (bauchfrei und in Leggings) n&#228;chste Woche haben wird (soll bei M&#228;nnern &#252;brigens schmerzhaft sein, hab’ ich mir sagen lassen), bleibt mir damit auch erspart.</p>
<p>In diesem Sinne Prost! &#8211; ganz unpeinlich bei mir zu Hause.</p>
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		<title>Von Essigpissern und Roller-Rossis</title>
		<link>http://www.nord-west.org/2009/11/24/von-essigpissern-und-roller-rossis/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 10:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nyx</dc:creator>
				<category><![CDATA[im Strandkorb]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder begegne ich ihnen, immer wieder habe ich was zu Lachen &#8211; heute widme ich ihnen ihren eigenen Text, den Essigpisserfahrern, wie mein Opa sie zu nennen pflegte.
Die Rede ist von Motorrollerfahrern &#8211; im Prinzip hab’ ich ja nichts (Wirksames) gegen Zweitakter, obwohl’s f&#252;r meinen pers&#246;nlichen Geschmack nichts ist (alle Jahre wieder, wenn ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder begegne ich ihnen, immer wieder habe ich was zu Lachen &#8211; heute widme ich ihnen ihren eigenen Text, den Essigpisserfahrern, wie mein Opa sie zu nennen pflegte.</p>
<p>Die Rede ist von Motorrollerfahrern &#8211; im Prinzip hab’ ich ja nichts (Wirksames) gegen Zweitakter, obwohl’s f&#252;r meinen pers&#246;nlichen Geschmack nichts ist (alle Jahre wieder, wenn ich mal f&#252;r irgendwen an so einem Gef&#228;hrt schrauben muss und das Ding hinterher noch zur &#220;berpr&#252;fung des ordnungsgem&#228;&#223;en Zustandes eine Runde fahre, stelle ich wieder fest, dass ich einfach zu sehr an den Komfort bremsender Motoren gew&#246;hnt bin &#8211; sp&#228;testens, wenn ich mal wieder viel zu schnell und mit dementsprechend dezent verkrampfter K&#246;rperhaltung auf der Simson von Karl-Gustav in die 30-Zone einbiege, weil ich nur den Gashahn zugemacht habe und es in dem Moment, in dem ich feststelle, dass der Effekt gleich Null ist, schon viel zu sp&#228;t zum beherzten Zupacken an der Bremse ist) &#8211; aber mit einigen Dingen muss ich hier doch mal aufr&#228;umen.<span id="more-93"></span></p>
<p>Sieht man die Zweiradszene an sich schon als gespalten an in beispielsweise die nie-wieder-Achselschwei&#223;-Fraktion mit ihren R&#252;ttelplatten (Anmerkung der Redaktion f&#252;r den geneigten Leser ohne Moppedfahrerhintergrund: Chopper), die Joghurtbecherfraktion mit ihren Plastebombern (Anmerkung der Redaktion f&#252;r den schon vorher erw&#228;hnten Leser: Sportler), die Topcase-Tankrucksack-Navi-Textilklamotten-Fahrer (Anmerkung der Redaktion f&#252;r den abermals erw&#228;hnten Leser ohne Moppedfahrerhintergrund: Tourer), diverse Mischformen (Sporttourer &#8211; also mit Textilhose und Rennstiefeln unterwegs &#8211; aufrecht wie ein Fahnenmast, aber die Beine schlafen einem trotzdem ein oder Vergleichbares) und Randgruppenerscheinungen (Beispiel Fighter &#8211; f&#252;r den einen ist es sein unverwechselbares, individuelles Kunstwerk, f&#252;r das er seine Frau ins Tierheim geben und seinen Hund auf den Strich schicken w&#252;rde, f&#252;r den anderen ist es nur einer von vielen verbastelten optischen Heck-Auffahrunf&#228;llen&#8230; falls hier aber einer mitliest: Ich mag Euch, aus mir spricht nur der Neid der Besitzlosen gepaart mit dem mich auf einen eigenen Umbau vertr&#246;stenden Wissen, dass vor meiner T&#252;r auch ohne Umbau was Seltenes steht) &#8211; dann sind da immer noch SIE: Die Rollklofahrer (mal so’n Helmfach aufgemacht? Wenn da kein Ghettoblaster drin steht, ist da richtig Platz, und optisch erinnert das tats&#228;chlich an Badezimmermobiliar) mit ihren rasenden K&#252;chenst&#252;hlen mit Windschutz vor den Eiern.</p>
<p>Die Spezies der Rollerfahrer scheint in sich noch mal in verschiedene Unterarten (b&#246;se Zungen reden auch von Entartungen) gespalten zu sein &#8211; es scheint da mehrere Kategorien zu geben &#8211; trennen wir erst einmal nach Material:</p>
<p>Da w&#228;ren zuerst einmal die Plastefahrer &#8211; optisch ganz einfach daran erkennbar, dass sie auf ihrem Made-in-China-Obi-Baumarktf&#246;hn sitzen und sich ihres Lebens freuen. Einen Vorteil hat das Ganze: Abgesplittertes Plastik ist meines Erachtens nach weniger tragisch als rostendes Blech und einfacher mit Aufklebern in Carbon-Optik notd&#252;rftig aufzuh&#252;bschen &#8211; und damit w&#228;ren wir auch schon bei den Blechfahrern: Fahren &#228;lteres Material meist deutscher oder italienischer Herkunft, Zustand des Fahrzeugs von einwandfreiem Lack, poliert und geliebt ohne Ende bis verrostet und vergammelt Marke „Wertverdopplung durch Volltanken“ &#8211; kurz: „Das Ding aus dem Sumpf.“ Merke dazu: Ich habe schon oft zusammengerottete Meuten bestehend aus Rollerfahrern gesehen, aber noch nie Plaste- und Blechfahrer auf einem Haufen.</p>
<p>Kommen wir nun zu der anderen Art der Unterteilung &#8211; n&#228;mlich der nach Hubraum des Fahrzeugs, und fangen wir an mit der kleinen Fraktion: Alles das, was ab 16 gefahren werden darf, wird ab 16 gefahren &#8211; sch&#246;n, wenn man auf eine Gruppe von Rollerfahrern aufl&#228;uft, die mit 45 km/h (bei R&#252;ckenwind und bergab) m&#246;glichst zu zweit nebeneinander f&#228;hrt und sich dabei nett unterh&#228;lt (da bekommt der Ausdruck „Latrinenparole“ als Bezeichnung f&#252;r Gespr&#228;che zwischen Soldaten, die sich zur gemeinsamen Entleerung an den Sickergruben trafen, eine v&#246;llig neue Bedeutung, wenn man will &#8211; Stichwort Rollklo)&#8230; ja, bei der Geschwindigkeit kann ich das auch, aber ich will es gar nicht&#8230; Fahren ist Fahren, und Sabbeln ist hinterher!</p>
<p>Noch besser ist die gedrosselte Variante f&#252;r die ganz kleinen ab 15 &#8211; ich bin schon mehrmals vor Lachen fast vom Fahrrad gefallen, weil hinter mir minutenlang ein irrsinniger L&#228;rm aus dem zur besseren Soundentfaltung mit diversen Bohrl&#246;chern versch&#246;nerten Endtopf einer dieser Schleudern ert&#246;nte, dass mir Angst und Bange wurde, bis mich dann einer dieser Roller-Rossis &#252;berholte&#8230; ein Bild f&#252;r die G&#246;tter, wenn sich da so’n 15j&#228;hriges K&#228;segesicht auf seiner Plaste-Rosinante zusammenfaltet, damit’s 0,5 km/h schneller geht, dabei aber den Integralhelm f&#252;r 13,50 Euro (aus dem selben Baumarkt wie sein Gef&#228;hrt) nur oben auf dem Kopf balanciert &#8211; ganz gro&#223;es Kino.</p>
<p>&#220;berhaupt geht das Fahren dieser Teile (mit Ausnahme von Heinrich und Wilfried, die mit 87 Jahren im Heinkel-Club nochmal richtig aufbl&#252;hen und Schrott-Horst, der mit dem unter Zuhilfenahme eines St&#252;ckes Blumendraht an seinem Roller festget&#252;ddelten Fahrradanh&#228;nger den Dreck aus seiner Gartenlaube wegf&#228;hrt) offensichtlich mit jugendlichem Alter und gewissen Verhaltensweisen einher &#8211; neben dem schon angesprochenen Tragen des Helmes nur ganz oben auf dem Kopf (abgeguckt wohl von der Baggyhosen-Hopper-Fraktion, die ihre Baseballcaps neuerdings so hoch auf ihrem Kopf tragen, dass sie zwar von jedem Windsto&#223; erfasst werden, allerdings daf&#252;r ihre albernen Frisuren nicht zerst&#246;ren) rottet man sich abends am Wendehammer zusammen (solange Mutti einen eben rausl&#228;sst), jeder holt sein Handy raus zum gegenseitigen Vergleich der neuen Jamba-Errungenschaften (und der neuesten illegalen Videos aus dem Netz) und irgendein Held holt einen batteriebetriebenen Ghettoblaster aus seinem Helmfach (wie auch immer der dort Platz fand, wenn man vielfach sieht, dass selbiges schon nicht mehr zu geht, wenn da’n Helm drin liegt, weshalb dieser oftmals nur irgendwo am Roller h&#228;ngt &#8211; mit der Helm&#246;ffnung sch&#246;n nach oben, damit jemand von der gegnerischen Fraktion bequem irgendwelche K&#246;rperfl&#252;ssigkeiten darin loswerden kann) und spielt etwas ab, was in deren Ohren Ger&#252;chten nach zu urteilen wohl Musik sein soll &#8211; in meinen ist es jedoch genauso L&#228;rmbel&#228;stigung wie das, was so aus ihren Fahrzeugen kommt. Dar&#252;ber hinaus kommt es bei diesen Versammlungen auch zu fahrzeugtechnischen Schwanzvergleichen Marke „Wer hat den sch&#246;nsten Carbon-Aufkleber?“ oder „Wer hat die hellste batteriebetriebene LED-Beleuchtung aus der bei Mutti geklauten IKEA-Lichterkette?“ &#8211; der Kreativit&#228;t bei Umbauten scheint da keine Grenze gesetzt zu sein.</p>
<p>Wenn diese Halbstarken wirklich die Motorradfahrer von morgen sind, graut es mir vor der Zukunft: „Eeeeeeey, Digger &#8211; Alder!“ statt „Hallo!“ oder regional bedingt auch gern „Moin Moin!“, das Bierzelt auf dem Treffen wird vom gem&#252;tlichen Rockschuppen zur Technoh&#246;lle und statt den Patches auf der Kutte wird das Erkennungszeichen der nicht vollst&#228;ndig aufgesetzte Helm &#8211; von Rockern alter Schule, die einem die T&#252;r aufhalten (oder zur Not die Haare halten w&#252;rden, wenn’s doch mal zu viel Bier war), einem beim Schrauben den noch am wenigsten versifften Putzlappen zum Pfotenabwischen reichen oder &#228;hnlichen Aufmerksamkeiten, die ich als M&#228;del unter Moppedfahrern vereinzelt genie&#223;e, mal gar nicht angefangen.</p>
<p>Kommen wir aber zur K&#246;nigsklasse der Roller &#8211; der gro&#223;hubraumigen Fraktion&#8230; Roller, die zum Teil bis 200 km/h fahren&#8230; und ich muss ganz ehrlich sagen: Das macht mir Angst! Bei solchen Geschwindigkeiten w&#252;rde ich nicht in einer Sitzposition wie auf Muttis K&#252;chenstuhl sitzen wollen &#8211; wirklich nicht! &#8211; Die Fahrer dieser Ger&#228;te offensichtlich schon.</p>
<p>Interessanterweise darf man diese Fahrzeuge ab 18 Jahren fahren &#8211; die j&#252;ngsten Fahrer dieser Art von Roller, die ich bisher sah, waren jedoch ausnahmslos schon im Rentenalter, der Durchschnitt hat jedenfalls die Halbwertszeit wohl lange &#252;berschritten und die &#228;ltesten rochen schon nicht mehr gut&#8230; aber was will man machen, wenn das, was der Motorradmarkt f&#252;r solche Kaliber bietet (selbstaufbockender Hauptst&#228;nder, Radio, Koffer Modell „drei Zimmer, K&#252;che, Bad“, Heizgriffe, Sitzheizung, Wohnzimmersessel als Soziusplatz, Rheumadecke und optional zu montierender Fuchsschwanz) nicht mehr ausreicht? &#8211; Richtig, offensichtlich wird man Rollerfahrer&#8230;</p>
<p>Liebe Leute, es ist alles kein Problem &#8211; fahrt, was Ihr wollt (oder k&#246;nnt, oder d&#252;rft), meinen Segen habt Ihr &#8211; aber nehmt Eure Brille mit, wenn Ihr unterwegs seid und eine braucht, guckt ab und zu in Euren R&#252;ckspiegel &#8211; und lasst mich durch, wenn Ihr mit 23,5 km/h leicht bergauf &#252;ber die Landstra&#223;e schleicht&#8230; das passt, mein Mopped ist auch nicht breiter als Ihr mit Euren Essigpissern, wenn Ihr Eure Tupperpartys auf offener Stra&#223;e mal nicht zu zweit nebeneinander feiern m&#252;sstet&#8230; ich seh’ irgendwann n&#228;mlich auch nichts mehr, wenn ich Euren &#214;lfilm auf dem Visier habe (ich hab’ meinen Helm n&#228;mlich vern&#252;nftig auf), au&#223;erdem krieg’ ich’n Kotzreiz, wenn ich den Kram auf leeren Magen riechen muss morgens, und schlecht f&#252;r meinen Blutdruck ist das Geschleiche auch noch.</p>
<p>Widmen m&#246;chte ich diesen Text neben allen anderen Rollerfahrern &#252;brigens demjenigen, der hier bei mir im Wohngebiet wohnt und es zum Teil schafft, mich pro Nacht dreimal zu wecken mit seinem H&#246;llenstuhl &#8211; wenn ich eines guten Tages herausfinde, wo genau Du wohnst, schwei&#223;’ ich Dir die L&#246;cher zur Soundversch&#246;nerung im Schalld&#228;mpfer umgehend wieder zu, mein Freund!</p>
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		<title>Technik, die begeistert</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 04:27:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nyx</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tja &#8211; was soll ich sagen? Irgendwie wird dieser Text wohl die Fortsetzung des Textes „Fr&#252;her war alles besser“, scheint mir schon jetzt, bevor ich &#252;berhaupt den zweiten Satz fertiggeschrieben habe.
Anlass meiner nun folgenden geistigen Erg&#252;sse war mein Herumspielen am Eee-PC meiner Praktikumsstelle &#8211; jeder, der das Ding kannte und den ich bisher dazu befragt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja &#8211; was soll ich sagen? Irgendwie wird dieser Text wohl die Fortsetzung des Textes „Fr&#252;her war alles besser“, scheint mir schon jetzt, bevor ich &#252;berhaupt den zweiten Satz fertiggeschrieben habe.</p>
<p>Anlass meiner nun folgenden geistigen Erg&#252;sse war mein Herumspielen am Eee-PC meiner Praktikumsstelle &#8211; jeder, der das Ding kannte und den ich bisher dazu befragt habe, findet das Teil „total praktisch“ und „intuitiv zu bedienen“ &#8211; ich hingegen finde es einfach nur schrecklich, wenn ich jemanden sehe, der die ganze Zeit v&#246;llig autistisch auf dem Bildschirm vor sich herumtatscht&#8230; zumal die auf dem Bildschirm entstehenden Flecken einfach nur widerlich sind &#8211; der verkeimteste Teil eines Computers ist normalerweise die Tastatur, da kann ich auch zur Not mit leben (und von essen, aber dazu sp&#228;ter mehr) &#8211; da muss ich schlie&#223;lich nicht draufgucken, aber f&#252;r so ein Ger&#228;t wie dem von mir beschriebenen sollte man zur Tarnung mal einen Desktophintergrund mit Fettflecken erstellen &#8211; bjochen, kannste das nicht mal realisieren und hier zum Download stellen?</p>
<p><span id="more-82"></span></p>
<p>Aber ich schweife ab.</p>
<p>Das scheint tats&#228;chlich die I-Phone-Krankheit zu sein&#8230; ich glaube zwar nicht, dass es hier jemanden gibt, der von dem Ding noch nicht geh&#246;rt hat, um allerdings trotzdem kurz zu erkl&#228;ren, was ein I-Phone ist, widme ich der Erkl&#228;rung hier auch noch einen Satz: Ein I-Phone ist ein Telefon, von dem man sagt, es k&#246;nne alles &#8211; man kann es sogar als Notizzettel benutzen&#8230; ja, ich habe tats&#228;chlich jemanden kennen gelernt, der au&#223;en (!!) auf sein I-Phone mit Edding (!!) Telefonnummern und kleine Notizen schreibt&#8230; ich lasse das hier einfach mal so stehen, mir fehlten auch schon die Worte, als ich das zum ersten Mal sah.</p>
<p>Dass ein Telefon heutzutage keine W&#228;hlscheibe mehr hat &#8211; okay, ich habe mich damit abgefunden&#8230; aber was zum Teufel soll ein Telefon ohne Tasten? Ich fand es heraus, als ich in das Adressbuch eines I-Phones meine Daten eintragen sollte&#8230; es soll mich vermutlich einfach nur wahnsinnig machen.</p>
<p>Ich als Vertreterin des weiblichen Geschlechtes, die durchaus sogar in der Lage ist, Gitarre und bei Bedarf auch Geige zu spielen, hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit d&#252;nnere Finger als der Durchschnitts-I-Phone-User &#8211; aber ich war schlichtweg &#252;berfordert damit, die nur wenige Quadratmillimeter gro&#223;en „Tasten“ auf dem Touchscreen dieses Telefons auch nur ann&#228;hernd zu treffen.</p>
<p>Telefon ist &#252;berhaupt ein gutes Stichwort: Ein Handy wird von englischen Muttersprachlern gern als „mobile“, was die Kurzform von „mobile phone“ ist, bezeichnet&#8230; also ein Telefon, mit dem man nicht-ortsgebunden telefonieren kann. Ja &#8211; telefonieren&#8230; das ging noch richtig gut mit den alten Knochen, die fr&#252;her mal den Namen Handy trugen&#8230; ein riesiger Tr&#252;mmer (auf dem aufgrund seiner Gr&#246;&#223;e jedoch noch Platz f&#252;r Tasten war), aus dem man eine noch riesigere Antenne zog, und wenn man Gl&#252;ck (in Form von Netz) hatte, konnte man dann telefonieren.</p>
<p>Heute muss ich mich, wenn ich an dem Ding ein falsches Gn&#246;bbsche dr&#252;cke, sofort zwischen MMS, SMS, RSS und ADS entscheiden (Eine kleine Anmerkung sei an dieser Stelle gemacht: Ich wei&#223; ja nicht, was sich auf dieser Seite so f&#252;r ein Klientel herumtreibt, aber solltest Du jetzt einer von denen sein, die im Wortlaut denken „Geil, Alter &#8211; der ihr Handy kann ADS, Digger!“, empfehle ich Dir hiermit meinen Artikel „Fr&#252;her war alles besser“ etwas weiter unten &#8211; vielleicht hilft’s noch, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.) &#8211; das will ich alles gar nicht, ich will mit dem Dingens telefonieren!</p>
<p>Kann man damit auch. Nur mal auf’m Mopped durch’n Regenschauer fahren kann man damit nicht (beziehungsweise nur einmal), oder das Ding die Treppe runterfallen lassen &#8211; was mir pers&#246;nlich viel wichtiger w&#228;re als Funktionen wie MMS oder DHL (ja, der Witz mit dem ADS von vorhin hat mir einfach tierisch gut gefallen, ich dachte mir, von der Sorte geht noch einer).</p>
<p>&#220;berhaupt scheine ich da eher eigent&#252;mliche Vorlieben zu haben: Dieser komische Eee-PC merkt zwar, an welcher Stelle des Bildschirms ich das Teil angrabsche, aber viel toller f&#228;nde ich als bekennende vor-dem-Rechner-Nahrung-Konsumierende mal eine Kr&#252;melschublade unter der Tastatur oder auch eine Ablage f&#252;r Schokolade &#8211; links und rechts vom Touchpad meines Notebooks w&#228;re so viel Platz, warum ist das so bl&#246;de konstruiert, dass sich oben &#252;ber der Tastatur, wo Platz f&#252;r solche Dinge w&#228;re, auf der gesamten Breite der bl&#246;de Lautsprecher befindet, wo die Kr&#252;mel auf nimmer Wiedersehen drin verschwinden w&#252;rden? Man wei&#223; es nicht&#8230; immerhin ist links und rechts neben der Tastatur Platz f&#252;r jeweils einen Duplo oder einen Kinder-Bueno, wenn man sich M&#252;he gibt auch f&#252;r’n Mars oder Snickers &#8211; ist auch weggefressen, bevor es schmilzt, ich hab’ das im Griff, keine Sorge.</p>
<p>Zur&#252;ck zum Neuerungen-Wahn: Dieser hat sich nicht nur auf die sogenannten neuartigen Rundfunkger&#228;te (an dieser Stelle m&#246;chte ich meinen pers&#246;nlichen Dank an die GEZ f&#252;r diesen herrlichen Begriff richten) ausgeweitet, sondern man findet &#252;berall im Alltagsleben solche gro&#223;artigen Dinge &#8211; eine Mikrowelle konnte fr&#252;her mal Essen warm machen &#8211; heute kann sie backen, grillen, auftauen &#8211; wahrscheinlich auch einfrieren, man wei&#223; es nicht, aber nichts davon so richtig!</p>
<p>Pizza im Backofen der Mikrowelle ist ein absolutes genusstechnisches Desaster, oben schick mit leicht angebr&#228;untem K&#228;se, doch der Schein tr&#252;gt: Au&#223;en ist das Ding hart, von unten weich und in der Mitte gefroren&#8230; und nach derartigen Experimenten stellt sich doch wohl jeder normale Mensch die Frage, wozu er eigentlich einen Backofen hat?</p>
<p>Das eigentlich erschreckende daran finde ich, dass es selbst Toaster mit Auftaustufe gibt&#8230; was bitte muss ein Toaster k&#246;nnen au&#223;er an &#8211; warm &#8211; Toast auswerfen (hei&#223;t heute wahrscheinlich auch schon Toast-Eject)?? Ich versteh’s nicht und muss es auch nicht verstehen&#8230; auch in meinen Vorkriegstoaster konnte ich gefrorene Toastscheiben einwerfen und kriegte sie aufgetaut und sogar getoastet wieder &#8211; und das Ding hatte im Gegensatz zu meinem Notebook sogar eine Kr&#252;melschublade.</p>
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		<title>und sie merkens nicht</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 19:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bjo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit ca. 2 Jahren besitze ich die Domain nord-west.net. Zuvor war die Domain einige Zeit ohne Besitzer und davor schien die Domain von einigen Personen f&#252;r E-Mail-Adressen benutzt worden zu sein. Eigentlich sollte auch der letzte Benutzer mittlerweile gemerkt haben, dass die Domain  einen neuen Besitzer hat. Doch weit gefehlt &#8211; gerade landete in meinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ca. 2 Jahren besitze ich die Domain nord-west.net. Zuvor war die Domain einige Zeit ohne Besitzer und davor schien die Domain von einigen Personen f&#252;r E-Mail-Adressen benutzt worden zu sein. Eigentlich sollte auch der letzte Benutzer mittlerweile gemerkt haben, dass die Domain  einen neuen Besitzer hat. Doch weit gefehlt &#8211; gerade landete in meinem Postfach eine Bestellbest&#228;tigung eines SZ-Probeabonnements.</p>
<p><span id="more-75"></span><img title="Weiterlesen..." src="http://www.nord-west.org/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" />Es sind vorwiegend Personen aus Bremen und  Umgebung, die die Domain nutzten und zum Teil noch nutzen. Dank Catch-All erreichen mich alle paar Wochen mal  Mails von Klassenpflegschaftssitzungen, Witze von Mitarbeitern der Sparkasse Bremen oder Amazon-Newsletter. Ich konnte mit der bei Amazon registrierten Adresse mir neue Zugangsdaten zuschicken lassen &#8211; und habe daraufhin Amazon angerufen, dass bitte der betreffende Account gesperrt wird und per Post der Kunde neue Zugangsdaten erh&#228;lt.</p>
<p>Ich frage mich allen Ernstes, wie es Menschen fertigbringen, bei ihren Bestellungen etc. E-Mail-Adressen anzugeben, die sie offensichtlich seit ca. 2 Jahren nicht mehr benutzen k&#246;nnen &#8211; irgendwann m&#252;ssen sie es doch mal merken.</p>
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		<title>Fr&#252;her war alles besser</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 07:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nyx</dc:creator>
				<category><![CDATA[im Strandkorb]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Praktikum in der Jugendarbeit erlebt man spannende Dinge&#8230; ich glaube, dass ich langsam wei&#223;, was Menschen &#228;lteren Semesters meinen, wenn sie von der „Jugend von heute“ reden &#8211; und es wird zunehmend schlimmer.

Konnte mich fr&#252;her ein T&#252;tchen voller Murmeln, ein Jojo, ein Tretroller oder die gute alte Strickliesel (ja, das ist dieses Holzding [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Praktikum in der Jugendarbeit erlebt man spannende Dinge&#8230; ich glaube, dass ich langsam wei&#223;, was Menschen &#228;lteren Semesters meinen, wenn sie von der „Jugend von heute“ reden &#8211; und es wird zunehmend schlimmer.</p>
<p><span id="more-66"></span></p>
<p>Konnte mich fr&#252;her ein T&#252;tchen voller Murmeln, ein Jojo, ein Tretroller oder die gute alte Strickliesel (ja, das ist dieses Holzding mit dem Loch in der Mitte und den vier Haken, das mittels Wolle, einer dicken Stopfnadel und ein wenig Geschick unn&#252;tze Wollw&#252;rste von schier unendlicher L&#228;nge produziert) stundenlang besch&#228;ftigen, so muss es heute die Playstation, die Wii oder vergleichbares technisches Ged&#246;hns sein.</p>
<p>&#220;berhaupt l&#228;uft ohne Technik nichts &#8211; „Generation ADS &amp; SMS“ ist nicht mehr in der Lage, unfallfrei einen Brief geschweige denn eine Bewerbung zu schreiben, l&#228;dt Dir aber jeden Porno runter und verst&#228;ndigt sich in SMS und Instant-Messenger &#252;ber f&#252;r Au&#223;enstehende schier unentschl&#252;sselbare Zeichenfolgen: „2l8 bin afk &#8211; hdl 4e!“ &#8211; H&#228;??</p>
<p>&#220;berhaupt l&#228;uft ohne Technik nichts mehr: „Ey, darf isch Computer?!“ ist an der Tagesordnung&#8230; was willst Du Computer? Kaufen? Mieten? Aus dem Fenster werfen? Na, warum nicht&#8230; solange der Satz nicht mit „&#8230;, Alter!!“ endet.</p>
<p>Sein eigenes Handy hat sowieso jeder dabei &#8211; das Ding ist aber nicht nur zum Telefonieren oder zum Versenden der oben genannten kryptischen Zeichenfolgen da &#8211; damit werden Fotos gemacht, damit wird Musik geh&#246;rt &#8211; und es wird gefilmt, wie Mitsch&#252;lern deren Handys „abgezogen“ werden&#8230; ein Gl&#252;ck, dass wir uns fr&#252;her h&#246;chstens gegenseitig die Bleistifte, das Fr&#252;hst&#252;cksbrot oder die Sunkist-Chemie-O-Saft-P&#228;ckchen geklaut haben &#8211; ja, letztere waren die kleinen viereckigen Dinger, von denen sich unsere Eltern wenigstens einreden konnten, sie seien gesund und die heute von Cola, Fanta und Red Bull abgel&#246;st wurden.</p>
<p>Ja, vieles ist anders geworden&#8230; fr&#252;her haben wir nach der Schule auf dem Spielplatz getobt, Fu&#223;ball gespielt, auf dem Bauernhof den Misthaufen umgegraben, K&#228;lber gef&#252;ttert oder Nachbars zusammengeschobenen Kieshaufen wieder auseinandergew&#252;hlt &#8211; heutzutage ist k&#246;rperliche Anstrengung offensichtlich nicht mehr „in“, denn heute „h&#228;ngt man rum“.</p>
<p>In der Praxis sieht dies f&#252;r den Durchschnittsmenschen erstmal nicht ungew&#246;hnlich aus &#8211; wenn man eine Gruppe von Jugendlichen an einer Bushaltestelle sieht, denkt man sich, die warten auf’n Bus. Doch weit gefehlt: Die h&#228;ngen rum&#8230; das bedeutet in der Praxis, man versammelt sich dort, sitzt oder steht eine Weile herum &#8211; danach l&#246;st sich die Veranstaltung zumeist friedlich wieder auf und jeder geht seiner Wege.</p>
<p>In meiner Jugend hie&#223; ein &#228;hnliches Ph&#228;nomen noch „Demo“, wurde gr&#246;&#223;tenteils von Menschen mit bunten Haaren, Lederstiefeln oder solchen, die Fiffi sein Nietenhalsband geklaut hatten, praktiziert und hatte immer irgendeinen zumindest aus unserer Sicht nachvollziehbaren politischen Zweck.</p>
<p>Die Sache mit der Bewegung hatte ich bereits angesprochen &#8211; ist aber so gar nicht mehr m&#246;glich: Die „Hopper“ m&#252;ssen aufpassen, dass ihnen die Hose, deren Arschteil irgendwo zwischen Kniekehlen und Boden h&#228;ngt, nicht komplett runterrutscht, und das weibliche Volk hat zu tun mit H&#252;fthosen und der daraus resultierenden Notwendigkeit, sicherzustellen, dass man ihren Tanga nicht sieht (oder eben, dass man ihn sieht, ich habe das Prinzip noch nicht komplett durchschaut) und mit Schuhen mit h&#246;heren Abs&#228;tzen, als die h&#246;chsten, mit denen ich heute schmerzfrei sitzen kann, als Alltagsschuhe &#8211; und nat&#252;rlich mit den daraus resultierenden Blasen an den F&#252;&#223;en.</p>
<p>Tja &#8211; fr&#252;her war halt alles besser&#8230; sogar die Vergangenheit. Aber haben so nicht unsere Gro&#223;eltern auch schon geredet, als wir klein waren? Und wollten wir nicht genau so nie werden?</p>
<p>Ich werd’ alt und spie&#223;ig&#8230; und nachher dann mal wieder ins Jugendzentrum stiefeln, Kiddies bewachen, die Netbooks leihweise unters Volk bringen und gucken, ob die H&#252;pfburg noch steht&#8230; die haben wir n&#228;mlich auch &#8211; und wenn ja, schnappe ich mir nachher ein paar Jugendliche, gebe ihnen G&#252;rtel, lasse sie die (St&#246;ckel-)Schuhe ausziehen und zeige denen mal, woran wir fr&#252;her Spa&#223; hatten&#8230; f&#252;r den einen ist es der Versuch der Verst&#228;ndigung zwischen den Generationen, aber f&#252;r mich ist es einfach nur nie zu sp&#228;t, eine gl&#252;ckliche Kindheit zu haben.</p>
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		<title>Kinderzimmerhoster</title>
		<link>http://www.nord-west.org/2009/04/16/kinderzimmerhoster/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 09:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bjo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pinguin und Co.]]></category>
		<category><![CDATA[kinderzimmerhoster webhosting schülerfirma]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch bei der WHL scheinen sie sich rumzutreiben: die Kinderzimmerhoster. Im &#8220;Biete: Server&#8221;-Forum machen sie einen auf gro&#223;e Firma und als Gesch&#228;ftsleitung fungiert ein 17j&#228;hriger Sch&#252;ler, auch wenn im Impressum als Gewerbeinhaber jemand Anderes angegeben ist. Ansich mag das ja nicht verwerflich sein, aber wenn man schon im gro&#223;en Teich der Webhoster mitmischen will, dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch bei der <a title="WHL" href="http://www.webhostlist.de" target="_blank">WHL</a> scheinen sie sich rumzutreiben: die Kinderzimmerhoster. Im &#8220;Biete: Server&#8221;-Forum machen sie einen auf gro&#223;e Firma und als <em>Gesch&#228;ftsleitung</em> fungiert ein 17j&#228;hriger Sch&#252;ler, auch wenn im Impressum als Gewerbeinhaber jemand Anderes angegeben ist. Ansich mag das ja nicht verwerflich sein, aber wenn man schon im gro&#223;en Teich der Webhoster mitmischen will, dann sollte man sich auch entsprechend verhalten, und nicht seine pubert&#228;ren Gef&#252;hlserg&#252;sse an den Kunden auslassen.</p>
<p><span id="more-45"></span></p>
<p>F&#252;r die dedizierten Server sollte es irgendwo ein Rescuesystem geben, doch die Zugangsdaten daf&#252;r waren nirgendswo aufzufinden. Also schrieb ich eine Mail an technik@kinderzimmerprovider.tld, da von dieser Adresse auch die Zugangsdaten f&#252;r den Server gekommen waren.</p>
<p>Als Antwort kam:</p>
<blockquote>
<pre>Ohne Kundennummer gibt es beim n&#228;chsten mal keine Antwort!
Ja nach Server-Typ k&#246;nnen dies folgende Zugangsdaten sein:

Benutzername: root
Kennwort: ciWOweai

Benutzername: grml
Kennwort: ciWOweai

Des weiteren w&#228;re das eine Frage f&#252;r den Support!</pre>
</blockquote>
<p>Freundlichkeit scheint keine St&#228;rke zu sein, au&#223;erdem mag man sich da fragen, ob die Zugangsdaten f&#252;r alle Kunden gleich sind.</p>
<p>Der &#8220;Spass&#8221; ging bei der K&#252;ndigung weiter. Man sollte vor der schriftlichen K&#252;ndigung bitte per Mail eine K&#252;ndigung schicken, da die schriftliche K&#252;ndigung sonst nicht bearbeitet wird. Ob das rechtlich so haltbar ist k&#246;nnte man durchaus in Frage stellen.</p>
<p>Als die K&#252;ndigung dann endlich durch war, bekam ich ein paar Tage sp&#228;ter zwei Mails mit dem Inhalt <em>na du mistst&#252;ck! </em>und<em> Na du kleiner Wixer! </em>- beide versendet &#252;ber den Mailserver des Kinderzimmerproviders, von der selben LAN-IP wie die der &#8220;Technik&#8221;, wieder Vodafone als Netzprovider und der selben Thunderbird-Version.<br />
Daraufhin mailte ich dem &#8220;Techniker&#8221;, welcher sich im WHL-Forum als <em>Gesch&#228;ftsleitung</em> bezeichnete, dass er doch bitte kreativer sein soll, wenn er schon seine Kunden vergraulen will. Antwort: <em>okay &#8211; ist gemerkt.</em></p>
<p>Daraufhin mailte ich dann mal dem anderen &#8220;Mitarbeiter&#8221; der &#8220;Firma&#8221;, dem Namen nach anscheinend Sohn des Gewerbeinhabers. Nach Zustellung der Mails mit der etwas eigenartigen Form der Kundenbindung hie&#223; es, man wolle der Sache nachgehen und daraus Konsequenzen ziehen.</p>
<p>Angeblich war die <em>Gesch&#246;ftsleitung</em> aber doch nicht an dem Vorfall Schuld:</p>
<blockquote><p>bitte entschuldigen Sie diesen Zwischenfall. Es gab einen Hackerangiff<br />
auf einem unserer Rechner. Dadurch wurden E-Mails an mehreren Kunden,<br />
die &#252;ber diesen Rechner betreut werden, mit solchen Mails angeschrieben.<br />
Wir sind gerade dabei zu analysieren, wer dies gewesen ist. Sobald wir<br />
dies wissen wird auch eine Anzeige rausgehen.</p></blockquote>
<p>Auf meine Nachfrage, wie das konkret ausgesehen haben soll, erhielt ich folgende Antwort:</p>
<blockquote><p>in Abwesenheit von Herrn S. wurde sein Rechner so zusagen &#252;ber das<br />
Internet Fremdgesteuert. Es sind nicht nur E-Mails an Kunden raus<br />
gegangen sondern auch Kontakte bei ICQ angeschrieben. Des Weiteren<br />
wurden Zugangsdaten f&#252;r die Rootserver, auf denen unsere Mail- Adressen<br />
sowie Teamspeak Servern liegen missbraucht.</p>
<p>Wie bereits schon erw&#228;hnt, gingen auch E-Mails an andere Kunden und<br />
Stammkunden heraus, die mit uns sehr zufrieden sind. Im &#252;brigen wurden<br />
solche Mails auch Intern geschickt. In den meisten F&#228;llen wurde der<br />
Gleiche Text verwendet.</p></blockquote>
<p>Achja, ein paar Tage sp&#228;ter war die Homepage des <em>Gesch&#228;ftsf&#252;hrers</em>, welche als &#8220;Online-Bewerbung&#8221; dienen sollte, offline. Vorher war darauf u.a. vom positiven Sozialenverhalten des jungen Herrn gegen&#252;ber seinen Mitsch&#252;lern die Rede.</p>
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		<title>OpenWRT auf D-Link DIR-300</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 23:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bjo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pinguin und Co.]]></category>
		<category><![CDATA[dir-300]]></category>
		<category><![CDATA[mtu]]></category>
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		<description><![CDATA[
Seit ein paar Wochen besitze ich einen D-Link DIR-300. Eigentlich habe ich dieses Ger&#228;t erworben, um darauf OpenWRT zu betreiben. Nach einiger Bastelei &#8211; mit &#8220;nur&#8221; 4MB Flash sind die M&#246;glichkeiten doch eingeschr&#228;nkter als bei der Fonera &#8211; l&#228;uft der DIR-300 nun mit PPPoE, hostapd f&#252;r WPA2 etc. Doch leider treten beim Besuchen einiger Websites [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-thumbnail wp-image-47 alignnone" style="margin: 10px;" title="DIR-300" src="http://www.nord-west.org/wp-content/uploads/p4111887-150x150.jpg" alt="DIR-300" width="150" height="150" /></p>
<p>Seit ein paar Wochen besitze ich einen D-Link DIR-300. Eigentlich habe ich dieses Ger&#228;t erworben, um darauf <a href="http://www.openwrt.org">OpenWRT</a> zu betreiben. Nach einiger Bastelei &#8211; mit &#8220;nur&#8221; 4MB Flash sind die M&#246;glichkeiten doch eingeschr&#228;nkter als bei der Fonera &#8211; l&#228;uft der DIR-300 nun mit PPPoE, hostapd f&#252;r WPA2 etc. Doch leider treten beim Besuchen einiger Websites wie beispielsweise dem <a href="http://forum.ovh.de">OVH-Forum</a> Probleme auf. Eine Verbindung wird zwar aufgebaut, aber es kommen keine weiteren Daten. Klingt nach MTU-Problem, doch ppp0 hat einen Wert von 1492 und zudem ist clampmss-to-pmtu aktiviert. Zudem antwortet forum.ovh.de auf 1464 Bytes gro&#223;e ICMP-Pakete, sodass ein MTU-Wert von 1492 in Ordnung sein sollte.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong></p>
<p>Das Problem wurde von</p>
<blockquote><p>config &#8216;forwarding&#8217;<br />
option &#8217;src&#8217; &#8216;lan&#8217;<br />
option &#8216;dest&#8217; &#8216;lan&#8217;</p></blockquote>
<p>in der /etc/config/firewall verursacht, und scheint in der Default-Konfiguration gesetzt zu sein. Danke an <em>jcook</em> aus dem OpenWRT-Forum.</p>
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