Beziehungsweise.
Julia am 6. März 2011 um 11:10Ich habe Angst, mich zu verlieren.
Was mache ich für mich und was für den anderen? Will ich diese Veränderungen, die anscheinend nötig sind, um Zusammenwohnen zu gestalten? Sind sie nötig? Muss ich mich verändern? Ändern? Muss der andere sich ändern? Kann nicht nur er sich ändern? Muss ich gerecht, nett, vorausschauend etc. sein? Perfekt? Muss ich funktionieren?
Was erwartet der andere in dieser Hinsicht von mir? Und was nur ich? Was darf er erwarten? Und welche Erwartungen sind einfach zu hoch? Sind Erwartungen Wünche? Machen Wünsche weniger Druck? Oder sind sie gar druckvoller, weil sie doch so “nett” sind?
Was bedeutet es, wenn ich viele Momente der “Es-Stärkung” (unter Alkohol z.B.) unbewusst/unterbewusst dazu nutze, über die Stränge zu schlagen bis hin, die Beziehung aufs Spiel zu setzen? Sagt es was über die Beziehung aus? Über mich? Über mich in Beziehungen? Über mich in dieser Beziehung?
Ich habe Angst, mich zu verlieren. Oder ist das vllt. ein normaler Prozess, den jede/r durchmacht in dieser Phase der Beziehung?
Muss ich denn immer funktionieren? Will ich das? Wer legt mir das auf? Ist es anerzogen? Und wenn ich was gegen “Nichtfunktionieren” tue, mache ich es dann für mich oder für andere? Den anderen?