OpenID

bjo am 17. Juli 2010 um 02:23

Dank OpenID-Plugin fungiert der Strandkorb nun auch als OpenID-Provider. Strandkorb-Benutzer können sich mit

http://www.nord-west.org/author/<Benutzername>

bei anderen Seiten anmelden, wenn sie die Seite vorher unter “Benutzer -> Trusted Sites” eingetragen haben.

Leider funktioniert bei mir die Verknüpfung mit “Facebook-Connect” noch nicht. Und das VZ behauptet zwar, OpenID zu können, aber anscheinend nur in Verbindung mit web.de und gmx.de.

Mein neuer Mitbewohner.

Julia am 15. Juli 2010 um 22:48

Eines Morgens schlurft Julia, noch ganz verschlafen und recht lustlos, ins Bad ihrer neuen WG. Will sich grad auf die Toilette setzen, als sie durch ein Geräusch aufgeschreckt wird. Ein Knacken. Ein Knirschen. Als würde jemand – etwas- auf Knochen und Knorpel nagen. Julia schaut auf, reibt sich den Schlaf aus den Augen und erblickt, unschuldig guckend vor der Dusche hockend, den einzigen männlichen Mitbewohner. Er nagt. Nagt an Knochen und Knorpel eines kleinen Kaninchens. Julia springt auf und stellt ihn zur Rede. Schickt ihn schließlich aus dem Bad und sperrt die Tür ab. Lässt sich zitternd dagegen sinken. Überlebt.

Warum grüßen mich die LKW-Fahrer nicht?

Julia am 15. Juli 2010 um 22:39

Ich meine, hey: Ich fahre dieses riesen Ding, was ein riesen Lenkrad hat, die Schaltung in Lenkradhöhe und die Handbremse links. Ich muss springen, um auszusteigen. Fast hätte ich beim Ausleihen ein Nummernschild mit meinem Namen drauf bekommen. Und eine blinkende Lichterkette. Ich grüße freundlich jeden mir entgegenkommenden LKW – aber sie grüßen einfach nicht zurück! Warum?

Die Kühle der Nacht

bjo am 12. Juli 2010 um 01:16

Die Kühle der Nacht – oder zumindest die Temperaturen, die einem auf Grund der Hitze am Tage als kühl vorkommen – lässt den Menschen dann doch mal etwas produktiv sein.

Augenblicke.

Julia am 9. Juli 2010 um 21:46

Manchmal wünsche ich mir eine eingebaute Kamera. In mir eingebaut. Dann könnte ich Augenblicke festhalten und diese Bilder anderen zugänglich machen.

Die Frau, mit diesen Plastikschuhen an, Arbeitshandschuhe. Sie hat mir den Rücken zugewandt. Mit der linken Hand bedient sie einen Laubbläser, locker über die Hüfte gelegt. Poserin!

Der wunderschöne junge Mann, der schlafend vor mir liegt. In Sonne gebadet. Seine Haare glitzern im frühmorgenlichen Berliner Licht.

Ich stehe in der Tür zu meinem neuen Zimmer. Wohltuende Leere. Neuer Lebensabschnitt.

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Nyx am 30. Juni 2010 um 02:02

Es ist schon wieder so ein „früher war alles besser“-Ding, langsam komm’ ich mir ja echt alt und wunderlich vor – aber ob der momentanen, insgesamt durchaus erfreulichen Wetterlage verschlägt es mich derzeit häufiger ins eine oder andere Eiscafé, um dort der Aufnahme zuckerhaltiger (und leider auch unheimlich fettmachender) Nahrungsmittel zu frönen, und ich habe das dringende Bedürfnis, mit irgendjemandem zu teilen, was mir dort bisher so widerfuhr – und Ihr habt nun das zweifelhafte Vergnügen, die gewissermaßen eigenständig auserkorenen zu sein, Euch mein Geseier anzutun.

Die Rede ist von Eissorten – über was haben wir uns als Kinder gefreut? Schokolade, Erdbeere, Vanille… Stracciatella oder Zitrone waren das höchste der Gefühle.

In besagten Eiscafés zu heutiger Zeit suchte mich nun nicht zum ersten Mal der Kulturschock heim… „Zwei Kugeln in der Waffel hätte ich gerne… ääähhhhh… Moooooment…“ – lustige Sachen stehen da auf den Schildern vor den unterschiedlichen Eissorten. Ich will mehr »

Himmelhochjauchzend.

Julia am 22. Juni 2010 um 23:49

Als ich mich heut mit dem Herrn Bjo traf, war ich weit weg von himmelhochjauchzend. Gut, zu Tode betrübt wohl auch nicht. Aber auf einer Skala der Gefühle eher in die Richtung. Und nun…eine Mail später…himmelhochjauchzend! Ach, Gefühle…Glück…welch flüchtig Ding! Da begrüß ich gar die Motte auf meinem Schreibtisch freudig: Willkommen, Nachtfalter, in meinem Leben! Hast du dir das gut überlegt? Achterbahnfahrt der Gefühle inklusive!

Vernunft.

Julia am 22. Juni 2010 um 23:45

Dort unten läuft laute Musik. 90er. Die Studis feiern. Ich war im Keller, hab in zu kurzer Zeit zu viel getrunken. Und würd am Liebsten nach unten und feiern. Aber die Vernunft… erinnert mich, dass ich in 10 Stunden arbeiten muss. Menno.

Asienfan? Diese exotischen Luder besorgen es dir richtig!

Julia am 18. Juni 2010 um 22:18

Ich glaube, ich habe schon einen ziemlich guten Spamschutz. Und trotzdem rauschen hin und wieder nette Angebote an mich rein.

Asienfan? Penisvergrößerung? Nackte Omas? Will Petra es wirklich wissen? Besorgst du es Katja? Mag Karl es hart?

Dan kann ich mich ja kaum entscheiden. Danke dafür!

Begegnungen der dritten Art

Nyx am 17. Juni 2010 um 02:07

Eines schönen Tages trug es sich zu, dass es mich mal wieder zum örtlich ansässigen Mopped-Touring-Rallye-Dreckfräsen-Navi-Technik-Höker verschlug – der Grund: Irgendwie muss dat Navi fest am Eimer, die Universal-Plaste-Lösung, die vom Hersteller mitgeliefert wird, schien mir nicht sonderlich vertrauenserweckend und überhaupt: Man gönnt sich ja sonst nichts… was man sich halt so einredet, bevor man viel Kohle verpulvert.
Ich also hin zu besagtem Laden – vor der Tür standen Menschen mit Motorrädern mit Alukoffern dran, in denen ich meine Zwiebacksägen komplett verstauen könnte – und zwar in jedem Koffer eine, und die dritte im überdimensionalen Tankrucksack… keine Ahnung, was die in der Stadt so mit sich rumschleppen, dass die damit rumfahren müssen… vielleicht ist da auch der externe Herzschrittmacher drin, man weiß es nicht.
Komplett angekommen und die Säge abgestellt, machte ich mich daran, mir die Klamotten vom Leib zu reißen (für alle, die jetzt Bilder im Kopf haben: nur partiell) und harrte dabei insgeheim schon der Dinge, die da kommen mochten.
Anfangs drehten sich nur mehrere Köpfe einer Truppe, die offensichtlich gerade mit einem Raummeter-Koffervolumen-Schwanzvergleich beschäftigt war, in meine Richtung – dann kamen sie mit dem unverkennbaren „Wat is’ dat denn?“-Blick (höchstens noch zu verwechseln mit dem „Is’ ja ekelhaft!“-Blick) auf mich zu… los, nu’ sag’s schon… irgendwer… na los!

Ich will mehr »