Fast schon Realität

bjo am 1. Juni 2008 um 14:20

Vor ca. einem Monat flog Goms von Hamburg nach Zürich. Offensichtlich private Sicherheitsbedienste fragten ihn auf dem Flughafen, ob er illegale MP3s auf seinem Laptop habe. Wir fragten uns, ob dies wohl rechtmäßig sei – und Goms überlegte, demnächst die Inhalte seines Laptops zu verschlüsseln. Udo Vetter verlinkte nun in seinem lawblog eine Artikel bei Futurezone. Laut dem “Anti-Counterfeiting Trade Agreement” [ACTA] sollen der Zoll und andere Behörden Laptops, Ipods etc. auf illegale Inhalte durchsuchen dürfen.

Abgesehen davon, dass Kommentaroren im lawblog die Frage stellten, was dann mit Firmengeheimnissen geschieht, kommt ebenso die Frage auf, wie die Nachweisbarkeit legaler MP3s gesichert werden soll.

Oder werden generell alle MP3s, bis man die entsprechenden Rechnungen oder Orginal-CDs vorgelegt hat, als illegal angesehen? Und wenn jemand die Durchsuchung verweigert, oder ein Passwort nicht rausrückt, dann ist er sowieso verdächtig. Denn wer nichts zu verbergen hat….

Tauschnix e.V. vs GVL?

bjo am 5. Mai 2008 um 02:02

Der Verein Tauschnix betreibt eine Aufklärungskampagne auf Schulhöfen und propagiert das Mitschneiden von Internetradio als legales Mittel der Musikbeschaffung. In den GVL-Nutzungsbedingungen findet sich doch folgender Abschnitt:

6. Verhinderung des Scannens und Aufnehmens des Programms
Sofern es nicht mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden ist, muss der Webcaster im Markt allgemein erhältliche, effektive technische Maßnahmen einsetzen, die darauf abzielen, zu verhindern, dass:
(a) der Empfänger der Übertragung oder jede andere Person das Programm des Webcasters allein oder zusammen mit weiteren Übertragungen anderer Webcasters automatisch scannen kann, um so bestimmte Musikaufnahmen aus den Programmen herauszufiltern; und
(b) der Empfänger der Übertragung Vervielfältigungen der Musikaufnahmen herstellen kann (mit Ausnahme technisch bedingter, vorübergehender Vervielfältigungen).

Verstösst somit jedes Webradio, welche keine Maßnahmen gegen das Streamrippen ergreift, und somit das laut Tauschnix legitime Mitschneiden ermöglicht, gegen die GVL-Nutzungsbedingungen?

Nachtrag: Die GVL äußert sich wie folgt dazu:

Es ist richtig, dass ein legales Internet-Webcasting-Angebot als Quelle für private Vervielfältigungen im Rahmen von § 53 UrhG genutzt werden darf. [...] Ob und inwieweit der Webcaster gegen die Betriebsvoraussetzungen der GVL für die Webcasting-Lizenz verstößt, wenn er technische Mittel nicht einsetzt, die die Vervielfältigung von Musikaufnahmen unterbinden, muss nach den Bedingungen des konkreten Angebotes und des individuellen Lizenzvertrages beurteilt werden.

repräsentative Umfragen

bjo am 27. April 2008 um 00:01

Gestern abend las ich eine Rezension bei laut.de. Ein Popup machte Werbung für eine Umfrage, bei der man etwas gewinnen könne. Obwohl das Mindestalter 15 Jahre beträgt, ist es begrüßenswert, dass auch Säuglinge mitmachen können.

Google ist mein Freund

Nyx am 9. März 2008 um 16:54

“www.google.de konnte nicht gefunden werden” – auf den ersten Blick mag einem gar nicht klar sein, was das bedeuten kann.

Mich hat es ereilt… im Rahmen meines Umzugs hatte ich einige Tage lang kein Internet… ich hätte nicht gedacht, dass dies so weitreichende Probleme mit sich bringt: Es fängt schon an mit der Klärung der Frage, wie am nächsten Tag das Wetter wird… da erschwerend hinzukam, dass wir kein Fernsehen hatten in den ersten Tagen in der neuen Wohnung, waren wir diesbezüglich mehr oder weniger hilflos… der Blick in den Nachthimmel ist zwar auch recht aussagekräftig, aber um wirklich aussagekräftig zu sein auch mindestens mit dem Gang nach draußen verbunden.

Als wir dann Fernsehen hatten, wurden die Probleme nicht weniger: Zwar tat sich uns jetzt täglich mit den Nachrichten die Möglichkeit auf, zu sehen, wie das Wetter am nächsten Tag sein würde – aber bei entsprechender Wettervorhersage mal eben online ’ne Moppedtour zu planen, zu gucken, wer sonst so fährt, wo was los ist, wo man mal rumfahren könnte oder auch nur (so die Wettertendenzen moppedfahrtechnisch eher negativ sind) im Vorfeld zu klären, was außer den Nachrichten so im Fernsehen läuft, stellt ohne die Verfügbarkeit des Internets ein echtes Problem dar.

Das alles wäre noch gar keine Katastrophe, doch ist es in Ermangelung von Internet nicht mal möglich, sich nach den Strapazen des Umzugs aus dem, was man schon gefunden hat in dem Wust von Kartons etwas zu essen zu kochen: Die Suche nach “Pfannkuchen ohne Eier” schlug – als ich im Affekt den Browser öffnete – natürlich leider fehl (allen interessierten eierlosen Möchtegern-Pfannkuchenbäckern der Zukunft kann ich jedoch an dieser Stelle mitteilen, dass ich im Nachhinein eruiert habe, dass es ohne Eier immer dann geht, wenn man Backpulver verwendet). Auch die Klärung von Fragen wie der, ob man sein Pony in Hamburg wirklich anmelden muss, wie denn die Adresse vom Bafög-Amt noch war, wann das Bezirksamt eigentlich mal geöffnet hat, ob 0800-Nummern auch von O2 kostenlos sind, ob eine Scheißhausbürste die Reinigung mit hochprozentigem Alkohol verträgt und viele andere Dinge, die man sich im täglichen Leben so fragt, musste mehr oder minder dem Zufall überlassen werden… lediglich die Frage, welche der Steckdosen an meiner “Geräteschutzsteckdosenleiste mit Überspannungsfilter” denn im Falle der Apokalypse nun abgeschaltet werden und welche nicht, ließ sich klären – die Beschreibung für das gute Stück hatte ich mir nämlich in weiser Voraussicht in einer Zeit, als Internet bei mir noch keine Mangelware war, mal auf der Festplatte gespeichert.

Im Nachhinein betrachtet kann ich sagen, dass es schon mal eine Erfahrung wert war, so ganz ohne Internet, quasi zurückversetzt in eine alte Zeit… ich brauch’s aber auf keinen Fall ein zweites Mal im Leben – bin froh, wieder unter Euch zu sein, es lebe das Internet!

Es weihnachtet sehr…

Nyx am 9. Oktober 2007 um 14:05

Wir haben Oktober – das bedeutet offensichtlich, dass schon wieder Weihnachten wird.
An sich kein Problem, Lebkuchen entschädigt einen Menschen wie mich für vieles, und einige Kleinigkeiten kann man ignorieren, doch was zu viel ist, ist zu viel:
Wie möglicherweise schon bekannt ist, arbeite ich bei einem größeren Logistikunternehmen, und schon jetzt kommen täglich dreimal so viele Pakete an wie sonst – verpackt in Papier mit Schneeflocken, Weihnachtsmännern und Rentieren, während ich im T-Shirt draußen rumlaufe und die Sonne scheint wie an manchem Tag im Juli nicht.
In den Regalen der Supermärkte stehen sich in glitzernder, teilweise lilafarbener Folie die ersten Schoko-Weihnachtsmänner die Beine in den kalorienreichen Bauch, und mir ist in der Stadt tatsächlich zum ersten Mal die alljährlich zu Weihnachten wiederkommende Schnulze „Last Christmas“ begegnet … schauerlich, wenn man bedenkt, dass ich vorher Eis essen war und zur Feier des Tages nur in Cord- statt Leder-Motorradhose mit dem Motorrad angereist war.

Es wird nicht mehr lange dauern, dann entsteht bei mir vor der Tür wieder ein kriegsschauplatzähnlicher Zustand, wenn meine Nachbarn darum kämpfen, wer die „schönste“ (man könnte auch sagen die kitschigste) Weihnachtsbeleuchtung hat – heller, greller, bunter – und meinereiner hängt dunkle Decken vors Schlafzimmerfenster, um (schlafgestört, wie ich nun mal bin) wenigstens ein bisschen Schlaf zu finden in dem ganzen Geblinke und Geleuchte.

Was ich mich schon länger frage, ist, wie eigentlich am 24. 12. so ein Weihnachtsbaum aussieht, der Mitte Oktober irgendwo in einem Dorf in Schweden (oder kommen die jetzt auch schon aus China und enthalten giftige Substanzen wie das kürzlich importierte Kinderspielzeug?) abgesägt wird, dann einige Tage später aus dem Wald gezerrt und mit Hunderten von weiteren Bäumen auf einem LKW nach Deutschland gekarrt wird, auf dem Weg schon 50% seiner Nadeln verliert und noch vor Anfang November in einem deutschen Wohnzimmer landet – ich werde es wohl nie herausfinden:
Meine Familie stellt grundsätzlich am 23. 12. – selten auch erst einen Tag später – fest „Ach, wir brauchen ja auch noch’n Baum – das ja blöd jetzt!“ – panisch wird dann zum Baum-Bauern unseres geringsten Misstrauens (garantiert ohne giftige Substanzen) gereist und die schönste und vollste (und vor allem für unser Wohnzimmer mindestens um die Hälfte zu große) Nordmanntanne wird abgesägt, kopfüber in den Kofferraum des Familien-BMWs gestopft und festgezurrt – bis zu Hause wird’s schon halten, hat’s ja jedes Jahr… und pünktlich zum Heiligabend (der bei uns nicht allzu traditionell gefeiert wird, aber so’n wesentlich zu großer, kitschig geschmückter Baum, der das Wohnzimmer vollsudelt und von dem man im März noch Nadeln unterm Sofa, hinterm Kamin und in den Teppichkanten findet – und das trotz des Putzfimmels meiner Oma – muss schon sein) steht der riesige Baum dann zwischen den auseinandergeräumten Sofas am ehemaligen Stammplatz des Wohnzimmertisches, welcher jedes Jahr wieder dem Baum weichen muss („Aber nächstes Jahr nehmen wir nur’n gaaaanz kleinen Baum!“) und es kann begonnen werden, sich in alter Tradition am sogenannten „Fest der Liebe“ zu streiten und gegenseitig die Köpfe einzuhauen, wenn die Familie schon mal beieinander ist – ich werde jetzt aus lauter Vorfreude auf dieses großartige Fest einem von diesen Schoko-Kerlen aus dem Supermarkt den Kopf abbeißen gehen – in diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Hallo, ich bin die Neue…

Nyx am 5. Oktober 2007 um 01:02

… ich bin jetzt öfter hier.
Ich bin die / dat / (beim bjo auch bisweilen) Frau Nyx, zuhause an einem Ort zwischen Wahnsinn und dem „ganz normalen Leben“, welcher ziemlich genau am östlichen Stadtrand von Hamburg liegt.

Was könnte sonst so interessant zu wissen sein über mich?
Geboren am 12.06.1986 in Ludwigslust in der ostdeutschen „Problemzone“, vor langer, langer Zeit als Anhängsel einer Einrichtung, welche man normalerweise als Familie bezeichnen sollte, von Ost nach West geflüchtet, vor nicht allzu langer Zeit mehr oder weniger erfolgreich mein Abitur gemacht (nicht erfolgreich genug für ein Studium, erfolgreich genug für einen Halbtagsjob in einem Wurst-, Käse-, Fisch- und Kartoffelpüreegeschäft, in welchem die Filiale eines großen deutschen Logistikunternehmens beherbergt ist), Schuhgröße 41, Kapuzenpulligröße immer zwei Größen größer als notwendig, Moppedhelmgröße M.

Apropos Moppedhelm – mein größtes Hobby sind meine 35 PS – 34 davon bewege ich ab und an auf der Straße, wenn sie nicht gerade wieder mal zerlegt (aufgrund von Tuningmaßnahmen oder aber aufgrund von „mal wieder kaputt der Scheißeimer“) auf der Auffahrt liegen, und die einzelne steht mit zwei weiteren Leih-PS von mir im Stall, hat Fell, wiehert, frisst – und köttelt…. ist wie mit allem im Leben… auch bei den tollsten Dingen kommt ab und zu der größte Scheiß raus.

Tja… ansonsten… weiß ich auch nicht, fragt einfach, sollten weitere Fragen auftauchen – ich überlege mir dann, ob ich sie beantworte… ich bin jetzt jedenfalls nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten erst mal hier: „Name, der im Blog benutzt werden soll: Nyx, Nyx oder Nyx“ – ich konnt’ mich fast nicht entscheiden.

Bis dahin in diesem Sinne
Gruß vom Nyx

Super Serif Brothers

Goms am 15. Juni 2007 um 00:33

Das ist ja mal absolut geil.
Von den Machern von Hapland I-III.

Was den Staat schützt

Goms am 11. Juni 2007 um 20:24

Wie ich bereits ankündigte, gibts jetzt auch von mir einen Kommentar zum G8 Gipfel.
Aber ausnahmsweise soll es mal nicht ums Klima, Afrika, Demonstranten, den schwarzen Block, Polizisten oder Zäune gehen.
Mir geht es um Käfige, Demonstrationsverbot, Zivilpolizisten die evtl zu Straftaten anstiften, Anwälte und nicht zuletzt um die Bundeswehr.

Was tut ein Staat, um die innere Sicherheit und die ausländischer Staatoberhäupter zu schützen?
Und noch viel wichtiger: Was darf er?

Um den Gipfel der Großen Acht herrum, gab es so einiges, das nicht nur die Linke in Deutschland hat aufhorchen lassen.
Alles fing mit Hausdurchsuchungen, Platzverweisen und dem verbot einiger Demonstrationen an.
Das Bundesverfassungsgericht, das vom Gesetz her den Auftrag hat dafür zu sorgen, das nach der Verfassung gehandelt wird, hat das Demonstrationsverbot schon für unzulässig erklärt.

Was kommt in den nächsten Monaten noch hinzu?
Bürger wurden in Käfigen untergebracht, die zwar bei Bush auf helle Begeisterrung stoßen würden, wo er doch in Guantanamo genau solche unterbringungen für “Feindliche Kämpfer” hat.
Aber Menschenrechtler, Politiker, Anwälte und Journalisten sind halbwegs geschockt, ob der Umstände die dort herrschten.
1,25m² pro Gefangener, von jeder Seite einsehbar, Kameraüberwacht 24 Stunden am Tag, keine Betten und immer Licht.
Das in einem “Gefängniss” bzw in einer Zelle das Licht nie ausgemacht wird, kennt man eigentlich nur als Folter. (Schlafentzug)
Und Anwälte hat man zu den Gefangenen auch nicht gelassen.
Eigentlich ein von der Verfassung garantiertes Recht,- wie so vieles, das in denletzten Tagen beschnitten wurde.

Aber das war nicht das einzige, was von Regierungsseite getan wurde, um die Verfassung und den Rechtsstaat zu schützen.
Zivilpolizisten die als Mitglieder des schwarzen Blocks auftraten und nach Zeugenaussagen zur Gewalt aufriefen sind ein weiterer Brocken, den es zu schlucken gab. Einem Polizist wird nun der Process gemacht. Wahrscheinlich weil er sich hat erwischen lassen.

Was aber am meisten und in meinen Augen am schwerwiegensten ist: die Bundeswehr war im Einsatz.
Innerhalb der Landesgrenzen, ohne Verteidigungsfall und ohne Katastrophe.
Man mag jetzt sagen: “Wenns der Sicherheit dient…”
Aber das ist Grundfalsch.
Auch wenn die Panzer nur zur Überwachung eingesetzt wurden, so steht in unserer Verfassung doch, das keine Streitkräfte im innern eingesetzt werden, es sei denn einer der obigen Fälle tritt ein.
Unterm Strich kommen mir folgende Fragen in den Sinn:
Was bedeutet es, wenn ein Rechtsstaat seine Verfassung und die Rechtsstaatlichkeit nicht achtet, um diese zu schützen?
Kann ich das Recht durch unrecht schützen?
Was bedeutet es, wenn die Regierung nicht nach der Verfassung handelt?

“So sieht es aus, wenn der Zweck die Mittel heiligt: Dann wird die Absurdität ein Merkmal der Repression, und der Irrwitz ein Instrument der Prävention; dann wird der Rechtsstaat partiell ausgeschaltet, um ihn auf diese Weise angeblich zu schützen.”
Heribert Prantl auf sueddeutsche.de

Um es mit den Worten von Richard Johnson* zu sagen:
“Diejenigen, die ihre Freiheit zugunsten der Sicherheit aufgeben, werden am Ende keines von beiden haben – und verdienen es auch nicht.”

*Wahrscheinlich…

Laptops sind was tolles…

Goms am 9. Juni 2007 um 14:22

Bei wunderbar sonnigem Wetter am Laptop auf der Terasse sitzen und ein kaltes Bier trinken.
Herrlich.
Ausserdem befreit es aus der inzwischen überhand nehmenden liegehaltung, zu der mich mein Arbeitsplatz aufm Bett zwingt.
Irgendwann in den nächsten Tagen gibts wohl noch einen etwas längeren Beitrag zum G8-Gipfel, Demonstranten, Polizisten und Blockaden.
Aber nicht heute, es ist zu warm.

In Deutschland wird wieder geschnüffelt…

Goms am 24. Mai 2007 um 09:32

Und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Ein Zaun, Demonstrationsverbot, scheinbar willkürliche Hausdurchsuchungen, so wie es aussieht auch Festnahmen von Andersdenkenden und nun noch mehr Stasi-Methoden.
Manch einer wird sich eventuell an DDR-Zeiten erinnern, wenn Ermittler Geruchsproben nehmen um bei Bedarf “Hunde gezielt auf Gegendemonstranten des G-8-Gipfels Anfang Juni in Heiligendamm hetzen zu können”.
Was kommt als nächstes?
Ich kann mir wirklich vorstellen, das kurz vor dem Treffen der “Führer der freien Welt” noch einige Überraschungen auf uns warten.
Ich persönlich habe vor zu demonstrieren, ich habe auch keine komplette Abneigung gegen den G8-Gipfel.

(Ok, ich gebe zu das ich, was das anbelangt relativ gelassen bin. Ist doch schön, wenn die Klasse der Imperialisten, Ausbeuter und Unterdrücker sich mal wieder trifft. Und das sie einen Zaun, Stasi-Methoden und ein riesiges Polizei-Aufgebot brauchen, um sich in ihrer “freien Welt” sicher zu fühlen, ist doch wenigstens entlarvend.)

Wogegen ich allerdings eindeutig etwas habe, sind diese undemokratischen und rechtsstaatlich zumindest fragwürdige Methoden.
Auf einer Demonstration gegen diese Methoden würde ich mich wohl auch Blicken lassen.
Mal abwarten was noch kommt.
Und: was machen sie eigentlich, wenn sich die vielen Tausend Gegner nicht an das Verbot halten?
Wenn 30.000 Menschen vorm Zaun auftauchen und trotzdem ihre Meinung, wenn auch unerwünscht, sagen?
Könnte die Polizei überhaupt etwas tun, wenn nur genügend Leute kommen?